Margarethe Haberl
Make Ups
25. 09. bis 28. 11. 2007
• Eröffnung Burghart Schmidt
Margarethe Haberl zeigt erstmals eine
Installation der minimalistischen Arbeiten
aus der Werkreihe »Make up`s«
»Nomaden – Bilder/Objekte«
Die make up`s als Bilder/Objekte ohne Vorstellungswelt. Das Hybrid funktioniert nach dem System einer Lade, heraus- und reinschiebbar. Die transparente Fläche des Glases gibt je nach Ort der Aufhängung und Lichtsituation eine andere Spiegelung. Das Bild im Wandel und gleichzeitig das Objekt nicht starr und determiniert, sondern die Möglichkeit den Ausschnitt und das Verhältnis von reflektierender Fläche, zu bemaltem mono-chromen Bild/Objekt selbst zu wählen. Die Aufmerksamkeit des Augenblicks üben.
Bei Splitter Art room wird eine Installation von 27 »dunkelfarbigen« make up`s gezeigt.
Bezugnehmend auf diese Installation auch 2 »hellhäutige« Arbeiten aus dieser Werkreihe.
Ein Meisterwerk der Kunstsiebdruckwerkstätte Andreas Stalzer, als Kleinstauflage in Siebdruck auf Glas [14 färbig]. Ein Mann und eine Frau im Portrait.
[Sergej & Silvie]
Simon Wagner nannte diese »Formationen« die Idee des Beziehungskunstwerks [»Delphine« oder Kunst als Anti-gesamtkunstwerk 1990]
Die Bilder/Objekte der Installation sind Unikate, in Lacktechnik schichtweise gemalt auf MDF, in langwierig gemischten Alkydlacken – bis die Farbnuancen zueinander stimmig sind, fast nicht unterscheidbar voneinander. Entstanden aus Faszination an den vielfältigen Hauttypen, oftmals beobachtet in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei einem Malerkollegen aus dem Sudan [kurze Ateliergemeinschaft].
Kontrastierend dazu, eine neue Fotoarbeit aus dieser Werkreihe 2007.
Die Thematik der Verschönerungsindustrie/Kosmetik in verzerrter Perspektive. Kosmetik als Artefakt, zweite Schicht über der Haut, mitschwingend die vielen Bedeutungsebenen, was Schminke ist und sein kann.
Bewusst bei dieser Arbeit in Digitaltechnik, Lamdaprint auf Supergloss/Alu.
Den Bild/Abbildgedanken, Kunst versus Realität/Spiegelung, spielend mit der Eitelkeit der Menschen, dem Sichtbaren und dem Verborgenen aufnehmend, entstanden 2004 die Multiples – Prototypen mit Spiegel.







