→ Artikel Wiener Zeitung 07/2011 zum Jubiläum 20 Jahre

→ Beitrag Ö1 Leporello 09/2011 zum Jubiläum 20 Jahre
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Edition Splitter

In einer stillen Seitengasse in der Wiener Innenstadt, abseits ausgetretener Tourismuspfade, setzt seit 1991 die »Edition Splitter« neue publizistische Akzente.
Batya Horn sieht den Platz ihres Verlages an der Peripherie des internationalen Kunstmainstreams. Unter den über 60 Titeln des Verlagsprogrammes zu den Themen Literatur, bildende Kunst, Philosophie und Soziologie finden sich Werke renommierter KünstlerInnen wie Elfriede Gerstl, Tone Fink, Angelika Kaufmann, Christian Baier, Eugen Gomringer, Stephan Eibel Erzberg, Bodo Hell, Klaus Kufeld oder anselm glück, ebenso wie Entdeckungen, Raritäten und Geheimtips.

Der Name des Verlags umreißt sehr prägnant die Arbeitsweise der Edition Splitter: im Verzicht auf allzu Glattes scheinbare Evidenzen und Altvertrautes aufbrechen zu lassen, gleichzeitig aber ZerSplittertes zusammenzuführen. Das Sperrige, Nicht-auf-Anhieb-Zugängliche will Widerpart zu rein konsumatorischem Leseverhalten sein.


Edition Splitter publiziert seit 2004 jährlich eine Anthologie, die sich schwerpunktmäßig mit gesellschaftlichen, künstlerischen und psychosozialen Fragestellungen beschäftigt.
Die Anthologien der Edition Splitter versammeln SchriftstellerInnen, KomponistInnen, Schaffende der bildenden Kunst sowie Wissenschaftler unterschiedlichster Forschungsrichtungen. Durch die pluralistische Darstellungsweise und die inhaltliche Vielfalt erfreuen sich diese Publikationen der Edition Splitter großer Beliebtheit und stoßen in der Öffentlichkeit sowohl im In- als auch im Ausland auf reges Interesse.

Die Publikationen der Edition Splitter weisen den Weg zurück zu einer kritischen Kultivierung des Lesens, denn »lesen heißt jetzt splittern« [Burghart Schmidt]


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