Präsentation der Novelle

DIE VERLEUMDUNG

von Otto Hans Ressler

im Gespräch mit Dr. Oliver Rathkolb und dem Autor über

Strategien zur Verhinderung einer illiberalen Demokratie in Österreich und in Europa

 

Montag, 25. November 2019, 19:00

Republikanischer Club – Neues Österreich,

Rockhgasse 1, 1010 Wien

 

Ende des 19. Jahrhunderts wird ein jüdischer Industrieller von einem deutschnationalen Reichsratsabgeordneten beschuldigt, dem Heer unbrauchbar gemachte Gewehr-Schlösser zu liefern. Ziel dieser hochverräterischen Sabotage sei es, die k. u. k. Armee so zu schwächen, dass von Österreich-Ungarn aus die »jüdische Weltherrschaft« errichtet werden könne.

 

Der Industrielle klagt. Vor Gericht erweist sich bald, dass die Vorwürfe keinerlei Substanz haben. Doch der Reichsratsabgeordnete funktioniert die Gerichtsverhandlung in eine Wahlkampfveranstaltung um, in der er unter dem Jubel seiner Anhänger ein geheimbündlerisches Komplott der Juden heraufbeschwört.

 

Vieles, was in diesem Gerichtsverfahren behauptet wird, hört sich erschreckend vertraut an. In Begriffen wie »Weltjudentum«, »Finanzjudentum« und Chiffren wie »Ostküste« spukt dieses Gedankengut noch immer in den Köpfen viel zu vieler Leute herum. Offenbar konnte nicht einmal der Holocaust dem Irrsinn von der »jüdischen Weltverschwörung« ein Ende bereiten.

 

DIE VERLEUMDUNG – Otto Hans Ressler

DIE VERLEUMDUNG

Otto Hans Ressler

Vorwort: Oliver Rathkolb

Coverzeichnung: Oswald Oberhuber

128 Seiten

ISBN 978-3-9504404-3-0

 

Die Geschichte, die erzählt wird, beruht auf wahren Begebenheiten – auch wenn die handelnden Personen frei erfunden sind und der Ort der Handlung von Berlin nach Wien verlegt worden ist. 

20,00 €

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