fata morgana - alltagsvariationen

Eröffnung 22.11.2012 19:30

Eröffnung Burghart Schmidt

Ausstellungsdauer 22.11.2012 - 23.02.2013

 

Lidia Fiabanes Reisen aus dem Solitären in die Fata morgana der Kommunikation

 

Solitäre zahlreich in zahlreichen Wüsten. Und doch nicht so solitär, wie die Begriffsstrenge es verlangen müßte.

Unter dem Titel Solitario hatte Lidia Fiabane aus Photographien ihres jahrelang aufgehäuften, auch eventuell

organisiert gespeicherten Repertoires ausgeschnittene Einzelpersonen im Ganzkörper-Porträt auf Tafeln montiert,

die von einem gelben Papier beklebt waren in einer Klebung mit Faltenwurf. So wirkte das wie Einzelfiguren in

Sandwüste mit je und je anderer Windriffelung. Aber die photographierten Einzelpersonen, 365 an Zahl gemäß 

der Tagesanzahl eines Jahres, also auch in 365 Wüsten, waren in den verschiedensten Posen, Haltungen,

Ausdrücken des Alltags photographiert worden. Und die Posen, Haltungen und Ausdrücke bezogen sie wie ihre verschiedensten Alltagskleidungen aus einem Stadtleben, nicht aus einem Wüstenleben, auf Andere oder auf Anderes,

das sich auf Andere bezog, nun Paradox hervorrufend mitten in 365 je andersartigen Wüsten.

 

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